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Auch
im Jahre 3000 hat das Internet (wohl aufgrund der massiven
Einwahlprobleme) den guten alten Fernseher noch nicht verdrängt.
Und obwohl es bereits Techniken wie das Hologramm gibt, spielt
sich das Fernsehprogramm immer noch auf der guten alten Mattscheibe
ab. Allerdings wurde an der Auflösung dieser Geräte
gefeilt und die modernen HDTV Systeme haben sogar eine höhere
Auflösung als das wirkliche Leben. Technologien wie die
78 Mio. RPM Holodisc konnten sich noch nicht durchsetzen.
Dreh
und Angelpunkt sind natürlich immer noch die Nachrichten.
Das beliebteste Format sind die "Wurzel-2 News",
welches von Morbo und seiner Co-Moderatorin Linda präsentiert
wird. Morbo's menschenverachtende Art (er ist übrigens
gut mit dem Präsident der Welt Richard M. Nixon befreundet)
und Lindas erfrischend naive Sicht der Dinge machen die Show
zum Erfolg.
Und
was wäre das Fernsehen ohne eine gute Seifenoper. "All
my Circuits" oder "Alle meine Schaltkreise"
heisst die erfolreiche Ropotersoap um Calculon und seine Beziehung
zur metrischen Monique, die zu allem Überfluss noch eine
Affäre mit Calculons fiesen Halbbruder hatte. Der einzige
Mensch, der eine Rolle in "All my Circuits" hat
wird hat die Rolle des Dummen Naivlings inne, ist aber der
beste Freund von Calculon.
Ganz
in der Tradition von Mysterieserien wie etwa "Outer Limits
- Die unbekannte Dimension" steht "The Scary Door".
In der einzigen bisher in Futurama gezeigten Episode, geht
es um einen Mann, der als einziger einen Atomkrieg überlebt
und sich nun alleine mit Büchern unterhalten will. Mehr
sei an dieser Stelle aber nicht verraten...
Diese Episode von "The Scary Door"
ist eine Anspielung auf eine alte Schwarz-weiß-Episode
von "The Twilight Zone"; in der Folge "Time
Enough At Last" hat der letzte Überlebende eines
plötzlichen Atomkriegs, der früher immer von Boss
und Ehefrau bekrittelt wurde, weil er jede frei Minute zum
Bücherlesen benutzt, endlich alle Zeit der Welt zur Verfügung
hat, die Bibliothek durchzuarbeiten - allerdings fällt
ihm auf den Treppenstufen seine Brille runter, und es ist
niemand mehr da, der sie ihm reparieren könnte...
(Danke an Jörg Weese von www.hillvalley.de
für diesen Hinweis.)
Und
natürlich darf auch eine erfolgreiche Kochshow nicht
fehlen und was bei uns Alfred Biolek präsentiert, wird
im 31. Jahrhundert von dem Neptunier Elzar in dessen Erfolgssendung
"Essence of Elzar" geleistet. Einer der größten
Fans von Elzar ist Bender, der sogar mal in Elzars Restaurant
als Küchenhilfe aushelfen darf, weil die Planet Express
Crew die Rechnung nicht bezahlen konnte.
Trotz
der Möglichkeit kostengünstig in den Träumen
der New New Yorker zu werben, gibt es auch immer noch eine
Vielzahl von Werbespots im TV. Zu nennen wären zum Beispiel
die Erfolgsspots für "Bachelor Chow", "Robofresh"
oder "Glagnars Human Rinds". Auch Professor Farnsworth
hat einmal in der Halbzeitpause des Superbowls einen Werbespot
für Planet Express geschalten. (natürlich nicht
auf dem Sender auf dem der Superbowl lief)
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