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Mittlerweile haben die Aliens mit ihren Gefangenen
ihr Ziel erreicht, wo auch immer
dieser Ort sein mag.
Wider aller Erwartungen zwinkert Leela und öffnet stöhnend
ihr Auge.
In ihrem Kopf herrscht ein furchbares Chaos und das Klopfen
in ihrer Stirn kündet von qualvollen Kopfschmerzen. Verwirrt
schüttelt sie sich und bereut es sofort.
Der Raum in ihrem Blickfeld verschwimmt, beginnt sich zu drehen
und verwandelt sich in farbigen Nebel. Verdammt!
Sie kämpft mit der aufsteigenden Übelkeit und schließt
ihr Auge wieder.
Nach drei tiefen Atemzügen, noch immer eingeschränkt
durch die straffen Energiefesseln, hebt sie erneut die schweren
Lider. Langsam verwandeln sich die einzelnen Farbflecke in
deutliche Konturen. Ihr Blick sucht den Raum ab. Fry?
Eine schmerzhafte Drehung nach rechts. Aha, Bender. Armer
Kerl. Sieht gar nicht gut aus.
Stöhnend dreht sie sich in die andere Richtung - und
seufzt erleichtert auf.
Besorgt mustert sie ihren Teamcaptain von der Seite. Auch
er sieht nicht besonders gut aus.
Noch immer sind seine Augen geschlossen und Leela erkennt
ohne ihn zu berühren,
dass er vor Anstrengung nassgeschwitzt ist.
Oh, armer Fry. Das Kraftfeld muss ihn furchtbar erschöpft
haben.
Wieder dreht sich ihr Magen um, doch diesmal wegen der Sorge
um ihre Freunde.
Das Gefühl ist so übermächtig, dass ihr erneut
schwarz vor Augen wird.
Was haben sie nur mit uns angestellt? Ich will es lieber nicht
wissen.
Wieder blickt sie Fry besorgt an. Angespannt lauscht sie in
die Stille.
Wenigstens atmet er noch. Vielleicht ist es besser für
ihn, wenn er ohne Bewusstsein bleibt.
Sie betrachtet erschöpft ihre Umgebung. Der ganze Raum
ist von Computerkonsolen
ausgefüllt. Wie in einem Raumschiff. Warum muss das immer
uns passieren?
Wir wollten doch nur mal ausspannen.
Als sie versucht eine bequemere Position einzunehmen, verstärkt
sich das Kraftfeld wieder und sie kämpft erneut gegen
den Druck um ihren Körper an.
Sie mobilisiert verzweifelt all ihre Kraft, doch je mehr sie
sich wehrt, desto fester hüllt sie das leuchtende Licht
ein und so muss sie schließlich erneut keuchend das
Handtuch werfen.
Wieder verschwimmt ihre Umgebung und wieder muss sie das Auge
zusammenkneifen, ehe sich ihr Blick wieder klärt.
Ihr Gezappel ist allerdings nicht ganz ohne Wirkung geblieben,
neben ihr öffnet Fry
die Augen. Er hebt den Kopf und sein Blick klärt sich.
"Leela...", murmelt er mit trockenen Lippen. Es
ist nur ein Flüstern.
"Schschscht. Ist gut. Ich bin da.", flüstert
sie zurück.
"Was ist mit Bender?", wispert er weiter und unterdrückt
verzweifelt die in ihm
aufsteigende Übelkeit.
Fry zuliebe beißt Leela die Zähne zusammen und
zwingt ihren Kopf sich in
die andere Richtung zu drehen.
"Es geht ihm nicht viel besser als dir."
Schmerzhaft wendet sie sich wieder ihrem Freund zu.
Der seufzt leise und schließt stöhnend die glasigen
Augen.
"Was ist nur passiert?", murmelt er kaum verständlich.
Er bekommt keine Antwort mehr. Leela senkt ebenfalls das Lid
und versenkt sich in
einen Zustand zwischen Sein und Nichtsein.
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