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Die Sonne steigt über den Horizont und
ihre Strahlen kitzeln die Wellen des Wassers und erhellen
unaufhaltsam den Wald. Das Licht der Sonne bahnt sich einen
Weg durch die dichten Tannen und die Vögel begrüßen
den neuen Morgen mit lautem Gezwitscher.
Einer dieser belebenden Sonnenstrahlen streicht über
Fry's Gesicht und durch die
kitzelnde Wärme geweckt, schlägt der die Augen auf.
Sein Blick schweift über seine um ihn herum schlafenden
Freunde und lehnt sich wieder zurück und blickt in Richtung
Decke - genau in Leela's Auge.
Sie hat am Rand ihrer Koje das Gesicht auf die Arme gestützt
und blickt lächelnd auf
Fry herunter. "Guten Morgen.", wispert sie.
"Guten Morgen, Schatz." Fry sieht ihr tief ins Auge.
Sie erwidert seinen Blick intensiv.
"Wie fühlst Du Dich?", flüstert er irgendwann,
tief versunken in ihrem Blick.
Leela klettert leise zu ihm herunter und kuschelt sich an
ihn.
Er deckt sie zu und sie murmelt in seinen Armen vergraben:
"Jetzt geht's mir wieder gut."
Fry mustert sie zweifelnd.
Wirklich?
Sie wirft ihm einen ernsten Blick zu.
Habe ich Dich jemals angelogen?
Wieder legt er den Kopf schief.
Ich hoffe nicht.
Leela kneift ihn leicht in den Arm.
Sag' das nie wieder.
Fry zieht sie an sich.
Ich habe doch gar nichts gesagt. Also noch mal, wie geht es
Dir?
Leela vergräbt sich in seinen Armen.
Mir geht es gut.
Fry legt seine Hand auf ihre Stirn.
Kein Fieber mehr.
Sie schaut auf.
Du traust mir nicht, was?
Er blickt sie liebevoll an.
Ich? Wieso? Ich liebe Dich.
Leela mustert ihn und unterdrückt ein Grinsen.
Soll ich Dir das glauben?
Fry zieht sie an sich und küsst sie.
Leela erwidert seinen Kuss und schließt das Auge.
Ich glaub' Dir. Ausnahmsweise. Ich liebe Dich.
Bender, der mittlerweile wach ist, blickt von seinem Pornoheft
auf.
"Und das so früh am Morgen...", brummt er kopfschüttelnd.
Fry und Leela sehen überrascht auf.
"Hey. Wie lange bist du schon wach?"
"Lange genug.", grinst Bender.
Leela und Fry tauschen Blicke. Dann zuckt ihr Freund die Schultern
und lässt sich mit Leela wieder ins Kissen sinken.
Zoidberg richtet sich plötzlich ruckartig auf und schüttelt
sich.
Fry und Leela zucken erneut hoch.
Der Krabbenmann sieht sich im Raum um. "Guten Morgen."
"Guten Morgen.", erwidern die anderen leise.
Als Zoidberg sich wieder zurückfallen lässt, drückt
Leela ihren Freund ebenfalls wieder ins Kissen. Fry lässt
sich seufzend nach hinten sinken und schließt die Augen.
Leela liebkost sein Gesicht und er blickt verliebt zu ihr
auf.
Mann! Wenn das immer so sein könnte...
Sie lächelt ihn an. "Es kann für immer so sein.",
flüstert sie leise.
Fry schüttelt traurig mit dem Kopf.
"Nein. Wenn wir erst zurück in New New York sind...
Denk' nur mal an Mom..."
Leela setzt sich auf und sieht ihn ernst an.
"Fry, bitte. Du hast Urlaub. Denk doch bitte mal nicht
an deine Pflicht. Schalt doch
einmal ab. Du wirst sonst noch daran kaputtgehen."
Fry drückt sie an sich. Tut mir leid , Schatz. Ich mache
mir nur so furchtbare Sorgen
um Dich. Ich liebe Dich. Ich bin...
Leela streicht durch seine Haare, die ihm ins Gesicht gefallen
sind. "Ich weiß. Du bist
der ein einsamer Junge aus einer anderen Zeit. Aber eines
vergisst Du immer."
Er hebt den Kopf und sieht sie abwartend an. "Und was?"
Leela fährt fort. "Das wir Dich genauso lieben.
Glaubst Du vielleicht, wir würden uns
keine Sorgen um Dich machen?"
Fry zuckt nur leicht die Schultern, doch Leela blickt ihm
ernst in die Augen.
"Dein Team braucht Dich. Wenn Du nicht da, bist reißt
etwas uns auseinander. Du hältst uns zusammen."
Wir lieben Dich doch. Ich liebe Dich.
Fry schließt die Augen, als sie ihn zärtlich küsst.
Zoidberg schlägt die Augen auf. Auch Bender blickt von
seinem Pornoheft auf.
" Ja, Leela, hör auf die Mutter.", brummt der
Krabbenmann. "Wir brauchen Dich, Fry."
"Mit einer Ausnahme.....," grinst Bender gemein,
aber wird wieder ernst," Nein, wir brauchen die!"
Er wirft Zoidberg einen Blick zu. Der nickt. Amy schlägt
die Augen auf und Hermes fragt gähnend: "Um was
geht's?"
"Um Fry's wichtige Person als Mitglied und Freund. Wir
haben versucht ihm klar zu machen, dass wir ihn genauso mögen,
wie er uns. Das wir eine Familie sind.", erklärt
Bender." Ich leibe ihn genau so wie mein Titan!"
Hermes nickt. "Stimmt. Wir brauchen Dich, Fry. Du kannst
Dir gar nicht vorstellen, wie wichtig Du für uns bist."
Amy nickt dazu.
Fry seufzt. "Schon gut. Schon gut. Es reicht. Ich glaube
es euch ja."
Leela streichelt sein Gesicht.
"Ich entspann mich doch. Was willst Du denn noch, Babe?",
murmelt er daraufhin mit
geschlossenen Augen.
Leela antwortet nicht. Sie kuschelt sich an ihn und zieht
den Schlafsack wie eine Decke über sich und Fry. Schnell
sind sie wieder eingeschlafen.
Amy und Hermes schließen ebenfalls die Augen und schlafen
weiter.
Eine Stunde später sitzen Bender und Zoidberg
am Frühstückstisch.
Der Rest des Teams befindet sich noch immer im Reich der Träume,
obwohl es bald
Mittagszeit ist. Schließlich beenden die Beiden das
Frühstücken und gehen spülen.
Inzwischen schlägt Leela die Augen auf.
Fry schläft noch immer.
Die Zyklopin stupst ihn ein paar mal leicht an.
"Hey, Schatz. Zeit zum Aufstehen.", flüstert
sie ihm ins Ohr.
Müde schlägt der Pizzajunge die Augen auf. "Was,
jetzt schon?"
Leela küsst ihn zärtlich. " Es ist schon Mittag."
Fry schließt seufzend die Augen. "Ich hab keine
Lust.", brummelt er.
"Ich auch nicht, aber trotzdem. Was machst du, wenn unser
Baby kommt?
Schläfst du dann auch weiter?"
Fry richtet sich auf. "Quatsch! Wie kommst du darauf?
Also komm, lass uns aufstehen."
Leela lacht leise und drückt ihn wieder ins Kissen. "Schon
okay, es war ein Witz."
Fry setzt sich erneut auf. "Egal. Ob Witz oder nicht.
Stehen wir auf."
Leela seufzt und kuschelt sich in seine Arme.
Hermes und Amy sind jetzt ebenfalls wach. Doch die Beiden
haben ebenso wenig Lust aufzustehen. Auch sie kuscheln noch
ein bisschen.
Schließlich schiebt Fry den Schlafsack beiseite und
steht seufzend auf.
"Wie lange schleppst du das Kleine überhaupt mit
dir rum?", fragt er leise.
Ehe Leela antworten kann, antwortet Amy schmunzelnd: "Nun,
wenn alles glatt geht,
sechs bis acht Monate vielleicht auch neun. Ich kenne den
Zyklus und die Schwangerschaftszeit eurer Spezies nicht, Leela!
" Hermes, der sie im Arm hält, blickt ihr lächelnd
über die Schulter.
Fry blickt das Mädchen beunruhigt an. "Was soll
das heißen 'Wenn alles gut
geht'? Was kann denn schief gehen?"
Leela steht auf und ergreift seinen Arm. "Beruhige Dich,
Schatz. Es wird nichts
Schief gehen. Dafür sorge ich schon."
Fry ist nicht überzeugt. Voller Sorge sieht er sie an.
"Aber...die Augenanzahl...."
Leela hält ihm den Mund zu und streichelt durch sein
Gesicht.
"Nur keine Sorge. Ich hab Dir was versprochen."
Dann lässt sie von ihm ab und holt ihr Waschzeug. Fry
folgt ihr ohne ein Wort, als sie aus dem Wagen klettert.
Amy und Hermes bleiben alle im Raumgleiter zurück.
"Und was ist mit uns?", flüstert Hermes Amy
ins Ohr.
Das Mädchen lehnt sich in seinen Armen zurück. "Was
soll sein?"
Als Hermes nicht antwortet, dreht sie sich zu ihm um. "Hey,
was ist denn los?"
Duke schweigt weiterhin. Dann flüstert er leise: "Was
glaubst du, wird in Zukunft aus uns beiden?"
Amy zuckt die Schultern. "Was genau meinst du?"
"Na ja, wenn uns der Alltagstrott wieder hat, wenn Mom
und wieder nachstellt und
ähnliches..."
Das Mädchen streicht ihm beruhigend einige Stränen
aus dem Gesicht.
"Keine Sorge. Es wird so sein wie jetzt. Oder sogar schöner.
Ich hab dich lieb, Hermes."
Hermes zieht sie an sich. Er glaubt seinen Herzschlag zu hören,
als er kaum verständlich zurückwispert: "Ich
liebe Dich auch, Amy."
Weiter zum 40. Kapitel
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